Das wunderschöne Alaska während einer Kreuzfahrt kennenlernen

Eisberge, Gletscher, Buckelwale und Robben: Die Küsten des nördlichsten und größten Bundesstaates der USA bieten einiges von dem, was das Herz von Naturfreunden und Liebhabern nördlicher Regionen höherschlagen lässt. Ein Schiff auf Alaska-Kreuzfahrt passiert Nadelholzwälder, Fjorde und schneebedeckte Berghänge, die zu einem fast menschenleeren Land gehören, in dem Bären ihre Jungen aufziehen und über dem Seeadler majestätisch ihre Kreise ziehen.

Wer dem wilden Norden ganz nah sein und möglichst viel von Alaskas Westküste sehen will, wählt am besten ein Kreuzfahrtschiff, das auf seiner Route vom kanadischen Vancouver aus durch die Inside Passage hindurch Richtung Norden fährt. Dabei handelt es sich um den Seeweg, der an den rund 1.000 Inseln entlangführt, die dem Festland vorgelagert sind. Für den Schiffsverkehr ist diese Region gut erschlossen, und das ist ein wahrer Segen, da man diesen Teil Alaskas sonst nur per Wasserflugzeug erkunden könnte. Wer bei Cruneo die verschiedenen Kreuzfahrtrouten vergleicht, findet eine Kreuzfahrt zum besten Tarif, die sämtliche der Traumziele an der Küste Alaskas einschließt.

Natur statt Metropolen: Alaskas Westküste

Von einem Kreuzfahrtschiff aus, das an Alaskas Küste entlangfährt, kann man praktisch schon beim Frühstück die Wale in den Buchten beobachten und bei Landgängen ehemalige Goldgräberstädte besichtigen. Ein Highlight, das jede Kreuzfahrt beinhalten sollte, ist der Hubbard Gletscher, der im Wrangell-St.-Elias-Nationalpark ins Meer heinragt. Von diesem längsten Gletscher des nordamerikanischen Kontinents können sich schon einmal hausgroße Teile lösen und unter lautem Getöse ins Wasser stürzen. Ein unvergleichliches Erlebnis, bei dem der Betrachter eine Vorstellung von den Kräften der Naturgewalten bekommt.

Doch auch, wenn die Natur die Hauptattraktion bei Alaska-Kreuzfahrten ist, gibt es interessante Küstenstädte zu entdecken, die einiges über die Geschichte dieser faszinierenden Region verraten. Bei einem Landgang in Ketchikan sollten Sie nach den Marterpfählen Ausschau halten, die überall in der Stadt zu finden sind. Angeblich gibt es hier die größte Sammlung von ihnen. Seward ist ebenfalls einen Besuch wert, auch wenn es hier sogar im Sommer selten wärmer als 14 Grad Celsius wird. Die reiche Natur rund um die Stadt entschädigt für die Notwendigkeit, im Juli eine Jacke tragen zu müssen. Attraktionen einer anderen Art bietet Skagway. Hier wandelt man auf den Spuren von Goldgräbern und kann überall die Spuren dieser Zeit entdecken.

Übrigens sollten Sie nicht erstaunt sein, wenn Ihnen in Alaskas Städten Architektur begegnet, die Sie an Russland denken lässt, oder Ihnen in einem Souvenirshop Matrjoschka-Puppen angeboten werden. Der Bundesstaat gehörte bis Mitte des 19. Jahrhunderts offiziell zu Russland und an manchen Orten ist die Erinnerung daran noch sehr lebendig, gibt es kulturelle Bezüge zum ehemaligen Zarenreich.

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